Ökologie, Energie

Ökologie / Energie

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SUSI startete mit einem großen ökologischen Anspruch und will seinen Teil zum Klimaschutz beitragen. Mit einem Bündel verschiedenster Maßnahmen versuchen wir, ökologisch zu wirtschaften und bei Bau und Betrieb Energie zu sparen. Zum Beispiel wirkt es energiesparend, dass alle Küchen mit Gasherden ausgestattet sind.

Baustoffe

Sorgsamer Umgang mit Energie fängt beim Bauen an. Ein Grund gegen den Abriss der alten Gebäude war, dass bei einem Umbau wesentlich weniger sogenannte „graue Energie“ verbraucht wird, als bei Abriss und anschließendem Neubau vergleichbarer Wohnfläche.

Ein Prinzip der Umgestaltung war der „sanfte Umgang“ mit dem Gebäudebestand: Wenig Abbruch, geringfügige, aber möglichst effektive Grundrissänderungen. Wo neue Wände, Bodenbeläge, Fenster oder Türen gebaut werden mussten, wurden weitgehend natürliche Baustoffe wie Holz oder Lehm verwendet. Auf bedenkliche Stoffe wie PVC und Holzschutzmittel wurde ganz Verzichtet.

Mit der Devise „Lohn statt Kauf“ gab SUSI arbeitsintensiven Verfahren, z.B. Lehmbau und Recycling, den Vorrang vor teuren Materialien und Montageverfahren. Viele gebrauchte Bauteile wurden in Handarbeit ausgebessert und wiederverwertet.

„Graue Energie“

Beim Umbau der Mannschaftsgebäude wird weit weniger Energie (unter 25%) aufgewandt als beim Abriss der bestehenden Gebäude und dem Neubau entsprechender Wohnflächen.

Wärmedämmung

Im Zuge des Umbaus wurden umfangreiche Maßnahmen zur Wärmedämmung durchgeführt. Alle Dächer wurden nachträglich gedämmt bzw. mit Celluloseflocken aus Recycling-Papier ausgeblasen. Fenster wurden entweder nachisoliert oder durch solche mit Wärmeschutzverglasung ausgetauscht. Des weiteren sind drei der vier Gebäude mit Fassadenwärmedämmung versehen, eine Dämmung wurde ebenfalls mit Celluloseflocken ausgeblasen, die andere mit Korkplatten ausgeführt. So konnte der Heizenergiebedarf deutlich gesenkt werden. Das vierte Gebäude soll im Jahre 2008 gedämmt werden.

Sparen sparn sprn…

Böse Zungen behaupten, Buchstaben müssten jetzt auch gespart werden, was selbstverständlich nicht stimmt. Aber im Laufe der Zeit konnte bei SUSI durch eine Hand voll Maßnahmen der Wasser-, Strom- und Heizungsbedarf gesenkt werden. Für die Gartenbewässerung steht Regenwasser zur Verfügung. Alle Toiletten wurden mit Sparschaltungen versehen. Schon 1993 verteilte SUSI über 100 Energiesparlampen an die BewohnerInnen, und Strom war uns zum Kochen oder Heizen schon immer zu schade.